2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.
Bagatellen im Notfall: Helsana korrigiert das beliebte Bild
Der Anteil der unnötigen Konsultationen in Spitalnotfällen sinkt stetig. Das wirft auch ein neues Licht auf die Strafgebühren-Debatte.
, 16. September 2024 um 08:45- Helsana Standpunkt: «Bagatellfälle in der Notfallstation: Problem oder Scheinproblem?», September 2024.
- Hattip: «50 Franken für Konsultationen im Spitalnotfall: Neue Erkenntnisse stellen den Nutzen der Strafgebühr infrage», in: «Neue Zürcher Zeitung», 16. September 2024.
«Schuss ins Blaue»
- Notfall: 50 Franken für Bagatellfälle. Die Gesundheitskommission des Nationalrats stellt zwei Varianten vor.
- Wieso nur 50 Franken, wenn es 100 Franken sein könnten? SVP-Nationalrat Andreas Glarner plant eine Motion, die alle Besucher eines Spitalnotfalls zur Kasse bitten will.
Artikel teilen
Kommentar
Koordinierte Versorgung: Netzwerke sind vom Tisch
Der Ständerat beriet über das Massnahmenpaket zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Er plädierte nun ebenfalls für Mengenrabatte bei umsatzstarken Medikamenten.
Spital Zofingen: Bundesrat findet Verkauf unproblematisch
SP-Nationalrat Cédric Wermuth warnte vor einer schleichenden Privatisierung der Grundversorgung – der Bundesrat sieht in der Übernahme des Spitals Zofingen durch SMN kein Problem.
BAG muss elf Millionen Franken sparen und 20 Stellen streichen
Das Bundesamt kürzt bei der Kinderarzneimittel-Datenbank, bei der Prävention und beim Strahlenschutz.
Kanton Bern hat neuen Leiter des Gesundheitsamtes
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Philipp Banz zum Nachfolger von Fritz Nyffenegger an der Spitze des Gesundheitsamtes ernannt.
Mehr kompetente Patienten, weniger Behandlungen
Eine Erklärung von Vertretern des Gesundheitswesens fordern einen stärkeren Fokus auf Patienten – statt auf Profit und möglichst viele Behandlungen.
Demo gegen die Mängel in der Gesundheitsversorgung
Mehr Ausbildungsplätze, weniger Bürokratie: FMH, Pharmasuisse, ChiroSuisse, SSO und GST legten in Bern einen gemeinsamen Forderungskatalog vor.
Vom gleichen Autor
USZ: Mehr Vertrauen in die Spitalleitung
Die Fluktuationsrate des Personals im Universitätsspital Zürich erreichte letztes Jahr 13 Prozent. Im Kantonsspital Winterthur lag sie bei 11 Prozent.
Kantonsspital Winterthur kämpft sich zurück
Mehr Patienten, strikteres Kostenmanagement, verbesserte Abläufe: Das KSW konnte letztes Jahr den Verlust halbieren.
Zurück auf die Beine: Stimulation hilft Gelähmten beim Gehen
Ein neues Verfahren aus Lausanne verbindet Rückenmark-Stimulation mit Robotik – um bei Querschnittgelähmten die Muskelkoordination zu verbessern. Das System könnte weltweit in Reha-Kliniken eingesetzt werden.