Grosse Ehre für diese drei Neurowissenschaftler

Der diesjährige Robert-Bing-Preis geht an Forschende aus Basel und Lausanne.

, 19. Januar 2023 um 10:25
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Auch zwei Basler Forscherinnen sind unter den Preisträgern. | Unispital Basel
Cristina Granziera, Mira Katan Kahles und Johannes Gräff erhalten den diesjährigen Robert-Bing-Preis 2022 der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW).
Granziera und Katan Kahles sind beide Professorinnen für Neurologie am Universitätsspital Basel. Granziera ist stellvertretende Chefärztin und Leiterin der Stroke-Unit, Katan Kehles Leitende Ärztin für Neurologie. Sie erhalten den Preis für ihre Forschung zu Biomarkern für die Diagnostik und Überwachung von Krankheiten wie Multiple Sklerose und Schlaganfall.
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Cristina Granziera, Mira Katan Kahles und Johannes Gräff. | zvg

Preisgeld aus Vermächtnis eines Neurologen

Johannes Gräff, Professor an der EPFL, wird für seine Arbeiten über epigenetische Mechanismen geehrt, die an der Gedächtnisbildung in gesunden und pathologischen Kontexten, zum Beispiel bei Alzheimer, beteiligt sind.
Jeder Preis ist mit 20'000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am 1. Juni 2023 in Bern statt. Die SAMW schreibt den Robert-Bing-Preis alle zwei Jahre aus. Gemäss dem Willen des bekannten Basler Neurologen Robert Bing (1878 – 1956) wird er an jüngere Forschende verliehen, die herausragende Arbeiten zur Erkennung, Behandlung oder Heilung von Nervenkrankheiten vorweisen können.
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