Medtech-Startup eröffnet Shop mitten in Zürich

Eisenwert-Check, Fruchtbarkeit-Screening oder die Corona-Antikörper bestimmen: Das Medtech-Unternehmen Bloom startet in der Stadt Zürich mit einem Verkaufsladen.

, 3. September 2021 um 07:18
image
Hier an der Fortunagasse befindet sich der Flagship-Store von Bloom Diagnostics. | zVg
image
Blick in den «Bloom Store» | zVg
Das Medtech-Startup Bloom Diagnostics eröffnet am Freitag an der Fortunagasse 11 seinen ersten begehbaren «Bloom Store» in Zürich. Das Unternehmen bietet Tests an, die helfen sollen, eine Reihe von Erkrankungen zu erkennen. Etwa Kits für Ferritinwerte im Blut zur unmittelbaren Beurteilung von Anämie und Eisenmangel. Das Unternehmen bietet in Österreich auch Tests an, um Antikörper gegen Sars-Cov-2 im Blut zu bestimmen.
In der Pipeline sind auch Produkte für die individuelle Eierstockreserve einer Frau als zusätzliches Screening der Fruchtbarkeit oder die Bestimmung des Schilddrüsenstatus. Bloom gilt hauptsächlich als Softwarefirma, die ein Analysegerät für die Teststreifen mit dem Smartphone verknüpft. 

Adriano Aguzzi im Advisory Board

Bloom Diagnostics wurde 2018 von Angelica Kohlmann gegründet. Kohlmann ist Ärztin, arbeitete im Marketing beim Pharmakonzern Hoechst und ist unter anderem Verwaltungsrätin bei Lonza. Der Hauptsitz von Bloom Diagnostics ist in Zürich mit Büros in Wien.
Mit einem Team von 60 Mitarbeitenden plant das Medtech-Startup, die Expansion in Europa und den USA voranzutreiben. Im Scientific Advisory Board sitzt unter anderem Adriano Aguzzi, Leiter des Instituts für Neuropathologie am Universitätsspital Zürich (USZ).  
Artikel teilen
  • Share
  • Tweet
  • Linkedin
  • Whatsapp
  • Telegram
Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Was ist Ihr Beruf?

Wo arbeiten Sie?*

undefined
undefined

*Diese Angaben sind freiwillig. Sie bleiben im Übrigen anonym.
Warum bitten wir Sie darum? Medinside bietet Ihnen die Informationen und Beiträge kostenlos. Das bedeutet, dass wir auf Werbung angewiesen sind. Umgekehrt bedeutet es idealerweise auch, dass Ihnen auf Medinside möglichst nur Werbung gezeigt wird, die zu Ihnen passt und die Sie interessant finden könnten.
Wenn wir durch solche Erhebungen Angaben über das allgemeine Profil des Medinside-Publikums gewinnen, nützt dies allen: Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, uns und unseren Kunden. Vielen Dank!


Mehr zum Thema

image

Fall Maisano: Niklaus Oberholzer leitet die Task-Force

Der ehemalige Bundesrichter ist Strafrechts-Spezialist. Der Auftrag der Untersuchungskommission zu den Todesfällen in der USZ-Herzchirurgie wurde erweitert.

image

«Ärzte sind nicht intelligenter – aber sie haben mehr Verständnis»

Universitätsspitäler sollten von Ärzten geleitet werden, findet der Dekan der Medizinischen Fakultät in Bern. Andere Fachleute meinen hingegen: Es kommt drauf an.

image

Hohe Ehre für USZ-Rheumatologen in Deutschland

Oliver Distler holt den Carol-Nachman-Preis. Sein Bruder auch.

image

Endokrinologie und Infektiologie: Teamwork von Zürich und Dresden

Die TU Dresden, die ETH und die Universität Zürich starten eine enges Forschungsprojekt zu Infektionsmedizin und zur Erforschung von Stoffwechselprozessen.

image

Fall Maisano: USZ setzt Task Force ein

Ein Team aus internationalen Experten soll alle Todesfälle in der Herzchirurgie von 2016 bis 2020 untersuchen.

image

Doppelte Rolle: Mediziner als Medien-Experten und Pharma-Partner

USZ-Professor Huldrych Günthard ist medial sehr präsent. Weniger bekannt ist, dass Pharma-Firmen ihm gern Forschungsgelder gewähren.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.